Baubegleitung beim Immobilienkauf notwendig ?


Die einzig stabile Währung in Krisen sind Immobilien – Häuser, Wohnungen – die nächste Krise steht schon bevor; wer fleißig die internationalen Medien der letzten Monate und Jahre verfolgt hat, weiß was demnächst vor der Tür steht.

Die früheren Traum-Wohnungen, sind die heutigen Traum-Eigenheime.

Der Altbau ist oft schadstoffbelastet und Kernsanierungen werden zu selten durchgeführt – gesunde Baustoffe sind nicht im Fokus..

Wie Pilz aus dem Boden sprießen Bauträger und Bauunternehmen, da Jeder an dem Kuchen der Baulust mit verdienen will.

Die Planung mit Einheitsbrei aus Standardgrundrissen, finden in der Bauausführung ihre Fortsetzung mit Baupfusch der zur Mode avanciert ist.

Marge steht im Fokus der Verkäufer und der Käufer als Mensch mit seinen gesundheitlichen Bedürfnissen kippt hinten runter! „form follows money“ und „form follows ignorance“?

2 Beispiel aus der Praxis:

Fall A

Aktuelle Baubegleitung; Der Bauträger weist seinen Neubau mit dem Extra Feature „barrierearm“ aus, was ein Begriff ohne Rechtsgültigkeit ist und Interessenten in die Irre führt – warum auch; der Laie weiß es nicht – der Profi schon, nur warum einen Baubegleiter zusätzlich bezahlen, wenn des Gebäude und der Makler schon Geld kosten ?

Hier hat eine Kundin jedoch mit gedacht und ist nicht nur gut beraten worden, denn die Ausführung nach DIN 18040 „barrierefrei“ wird vom Bauträger verweigert..
Die Balance zwischen Nutzen und Sinn zu vereinbaren ist nicht leicht, sollte aber Ziel beim Immobilienkauf sein – wo ist der Kunde noch König ?

Fall B

Aktuelle Baubegleitung; Endabnahme mit Gegengutachter des Bauträgers wurde verweigert; da Bauträger mehrere Wasserschäden verharmlost – Sanierung hat nicht stattgefunden, nur Trocknung – Schimmelpilzgefahr vorhanden; Kommunwand an mehreren Stellen unterhalb der Horizonalabdichtung nass – Bauleiter kannte das Problem von anderen Baustellen her: Systemfehler ?

Viele Bauverträge würde kein Mensch mit etwas rechtlichem Verständnis freiwillig unterschreiben; selten werden die Kaufverträge vor Juristen gegen gecheckt, warum auch…kostet ja wieder Geld; also sparen ist angesagt bei den „Kleckerbeträgen“…. Oft wird nur der Rohbau gekauft und viel Eigenleistung mit eingebracht – dem Bauträger freut‘ s in der Haftpflicht, was sich für die Käufer erst viel später rächen wird, wenn der erste Bauschaden kommt…

Auch die BU und GU sparen, was der Rotstift hergibt – Qualität ist oft ein Fremdwort; „Hauptsache die Bude hält ein paar Jahre“.

Was fehlt ist die Gesundheit; die wird komplett im Bauprozess ignoriert – jeder Neubau ist ein ‚Giftmüllbunker‘ und der Käufer schnüffelt jahrelang die Chemikalien aus der Bausubstanz und wird krank – dank Medikamente sind die Symptome kaschierbar…die Ursachen bleiben!

Selten denken Bauherren vor der Planung an die 50 Jahre Nutzung…und ihre Gesundheit.

Wo liegt Ihr Fokus ?

Geld oder Leben ?

Wie Bauherren geholfen werden kann erfahren, Mitglieder des Arbeitskreis aus erster Hand bei unseren späteren Arbeitskreistreffen.

Quelle und (C): https://www.xing.com/communities/groups/arbeitskreis-baubiologie-und-architektur-ab3e-1085642

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