Besticht unsere Baukultur durch das Maß der eingebauten Schadstoffe ?


Besticht unsere Baukultur durch das Maß der eingebauten Schadstoffe (deren Existenz gerne unter den Tisch geredet wird) ?

Warum ist ein „Schadstoff“ heute ein Schadstoff ?

War er es „damals“ als er in unsere Gebäude eingebaut worden ist auch schon ein Schadstoff ?

Warum weiß man es heute das es „Schadstoffe“ gibt ?

..liegt es daran das die #Gebäudenutzer eigentlich nur die Versuchskaninchen der Industrie sind ? ..solange bis ein Großteil der Bevölkerung krank wird und schnell etwas zum Schutz des „Leumunds“ getan werden muss.

Asbest wurde stolze 50 Jahre, bis es als Schadstoff als gesundheitliches Sicherheitsrisiko anerkannt worden ist – bis dahin hatte die Industrie fleißig verdient.

Der Holzschutzmittelskandal wurde auch nur publik weil sehr viele Menschen an den Folgen von Lasuren im Innen- und Außenraum daran erkrankten – auch im Zusammenhang mit Innenraumvergiftungen z.B. bei Häusern der vergangenen Holzständerbauweise in der Kombination mit Bioziden und Luftfeuchtigkeit.

Morgen wird es den Polystyrolskandal geben, der sich bereits im Brandverhalten, Flammschutzmittel und chemischer Verbindung ansich bereits in der Diskussion breit macht und noch so viele andere Beispiele auch….

Wird erst der #Freilandversuch am #Menschen gestartet und bis dahin Millionen verdient, bevor das #Gewissen und der öffentliche Druck ein Riegel davor schiebt ?

Papier ist geduldig – die #Gesundheit einzigartig…

Was zeichnet unsere #Baukultur aus ?

Die Ägypter werden mit massiven Großarchitekturen in Verbindung gebracht, die Jahrtausende überdauern – unsere Gebäude zerbröseln mit vorgeplantem Bautod heute bereits nach 30 Jahren…also nach Ablauf des Bankkredits.

Wurden vor 20 Jahren noch mit 50 Jahren Lebensdauer gerechnet, sinkt die Zahl heute auf wirtschaftliche 30 Jahre, wobei die #Bauqualität oft zu wünschen übrig lässt, wenn man sich so manch Bauträgermaßnahme für #Eigenheimnutzer anschaut.

Es wird nicht monolithisch gebaut, sondern in Mischkonstruktionen – mit jedem Gewerk steigt die Gefahr des Baupfuschs und die 30 Jahre „Halbwertzeit“ sinken rapide.

Der #Rotstift regiert vor der Verantwortung und dem Gewissen und immer der Andere ist Schuld an einem Desaster.

Müssen sich die Deutschen immer mit Ihrer Vergangenheit rühmen, anstelle etwas für die Gesundheit zu tun ?

Müssen so viele chemische Stoffe in Gebäuden eingebaut werden, die dann von den Nutzern „ausgeschnüffelt“ werden müssen ? (Da werfen Erwachsenen die Kiddies vor Klebstoffe in Ihrer Freizeit zu schnüffeln, leben aber selber in einem „Chemiebunker“ und schnüffeln ebenfalls allerlei Chemie ..)

Ist jedes Gebäude heute eine Art Giftmülldeponie ?

Wer gibt dem Nutzer die Garantie, dass keine emittierenden Chemikalien in die Raumluft abgegeben werden ?

Lt. Toxikologen gilt eine 0,0% Toleranz gegenüber Chemikalien in Innenräumen – kein wirtschaftsschützender #Grenzwert, der das Individuum mit seiner individueller Gesundheit gar nicht erst betrachtet…

Was wissen Sie über Epigenetik ?

Was wissen Sie über die Kombinationswirkung von Chemikalien ?

Kennen Sie die Blut-Hirn-Schranke ?

[…]

Was wissen Sie überhaupt über Ihre Umwelt in der Sie täglich leben ?

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